Essay: Kai Theuer

cc-by-sa; Bild von Charlotte Nordahl

cc-by-sa; Bild von Charlotte Nordahl

Nachdem wir im Seminar verschiedene Strömungen der Analyse und Betrachtung auf und von Technik betrachtet haben, beschreibt Hartmut Rosa in seinem Buch „Beschleunigung: Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“ in welchem Maßstab technische Entwicklungen (hier: Beschleunigung) soziale Beschleunigungsprozesse mitbestimmen, aber nicht determinieren, wie er im Fazit des Kapitels der drei verschiedenen Beschleunigungsprozesse innerhalb der Gesellschaft beschreibt. Dadurch hebt er sich von der technikdeterministischen Sichtweise ab, beschreibt aber gleichzeitig, inwiefern sowohl Technik als auch Gesellschaft in einer ständigen Wechselbeziehung nebeneinander (und miteinander) funktionieren.

Im Kapitel 3.2 des Buches „Beschleunigung“ beschreibt Hartmut Rosa die von ihm untersuchte Dreiteilung der Beschleunigungsprozesse des technischen, sozialen und des Wandels des Lebenstempos. Dabei betrachtet er die Beschleunigung der Gesellschaft einmal unter dem Aspekt der Beschleunigung durch Technik (hier: Beschleunigung zielgerichteter Vorgänge) und die direkten und indirekten Auswirkungen auf gesellschaftliche Prozesse. Anschließend betrachtet er die Beschleunigung des sozialen Wandeln, wobei hier Begrifflichkeiten eingeführt werden, die für eine Bestimmbarkeit sozialer Wandlungsprozesse nötig sind. So greift er auf Begriffsbestimmungen wie Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft von Lübbe (vgl. S. 131) zurück, zeigt aber auch, inwiefern der technische Wandel „[...] die materielle Basis und eine Ermöglichungsbedingung für Vielfalt [...]“1 bereitstellt. Dass hier allerdings noch nicht von einer kausalen Zusammenhangskette gesprochen werden kann, macht er bereits am Anfang des Kapitels deutlich. Die Dreiteilung der Beschleunigung gesellschaftlicher Teilprozesse beschließt er mit dem Absatz der Beschleunigung des Lebenstempos, worunter er die „Steigerung der Handlungs- und/oder Erlebnisepisoden pro Zeiteinheit“2 versteht.

Um Rosas Theorie der Beschleunigung der Gesellschaft kontrovers zu diskutieren, wähle ich das Beispiel des Fahrrades. Eine oft benutzte Technologie, wenn es um die Betrachtung der Technikgenese oder techniksoziologischer Gesichtspunkte geht. In der folgenden Diskussion werden einzelne Konzepte der Theorie angewandt und gezeigt, inwiefern zum Beispiel das Fahrrad auch als technische Beschleunigung gesehen werden kann (auch wenn das im ersten Moment kontraintuitiv erscheint).

Nachdem die Entwicklung des Fahrrades in den vergangenen Jahrzehnten gut untersucht wurde und die Entwicklungsgeschichten bisweilen gut dokumentiert wurden, scheint auch in der heutigen Zeit eine erneute Fahrrad“revolution“ zu starten. Gründe dafür lassen sich wahrscheinlich vielfältige identifizieren, die an einer anderen Stelle diskutiert werden sollten. Mit der Theorie der Beschleunigung von Rosa möchte ich aufzeigen, wie auch in der Entwicklung neuer Trends, Techniken und Handlungsroutinen, das Fahrrad zum Beispiel in der Großstadt zu einer Beschleunigung beitragen kann, obwohl zuerst vermutet werden könnte, dass durch eine augenscheinliche Entschleunigung die Theorie Rosas kritisiert werden könnte.

Nachdem das Auto insbesondere in Deutschland einen Siegeszug der individuellen Mobilität erfahren hat und über das einfache Transportieren von Gütern, Menschen und somit auch Beziehungen und Informationen hinaus zum Status- oder Kultobjekt begeisterter HobbybastlerInnen geworden ist, ist auch das Fahrrad mit der Zeit „erwachsen“ geworden. Erst vor kurzen wurde vor dem Franklingebäude der TU Berlin ein Fahrbahnstreifen extra für FahrradfahrerInnen eingerichtet. Ähnliche Tendenzen der Erleichterung für FahrradfahrerInnen lassen sich an vielen Stellen innerhalb der Stadt erkennen. Eine Tatsache die Rosas Theorie der Beschleunigung untergräbt? Im ersten Ansatz möglicherweise schon, da bewusst auf eine etablierte Technologie (Auto) zugunsten einer langsameren und weniger effizienten Technologie (Fahrrad) verzichtet wird.

Doch wie entwickelt sich das Fahrrad weiter? Gibt es auch hier die Tendenz zu einer technischen oder sozialen Beschleunigung? Betrachtet mensch die Entwicklung des Fahrrades, kann auch hier gesehen werden, dass das Fahrrad im Laufe der Zeit durch technologische Weiterentwicklungen dazu gebracht wurde, verschiedene zielgerichtete Vorgänge zu beschleunigen (vgl. Definition technische Beschleunigung Rosas). Zum einen werden und wurden Spezialformen und -typen entwickelt, um das Fahrrad und dessen technische Möglichkeiten auszudehnen. Allein die standardisierte Gangschaltung am Fahrrad lässt darauf schließen, dass zum Beispiel das Transportieren von Lasten ermöglicht und zielgerichtet erleichtert werden soll. Auch die Entwicklung eines sehr spartanischen ausgestatteten, jedoch hoch-technisierten „Fixi“-Fahrrades zeigt, dass auch hier Versuche unternommen wurden, um die Spitzengeschwindigkeiten zu erhöhen, um eventuelle Zeitverluste durch den Verzicht auf Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zu kompensieren. Die Überlegung kommt auf, ob nicht hiermit trotzdem eine gewisse Entschleunigung einsetzt, da bewusst auf die maschinelle Fortbewegung verzichtet wird um sich den individuellen Grenzen der menschlichen Muskelkraft auszusetzen (obwohl Technologien vorhanden wären, um diese Grenzen zu umgehen und zu kompensieren). Eine Entwicklung des Fahrrades hin zu einer gleichstarken Alternative zum Standard des Individualverkehrs (Automobil) kann vermutet werden und lässt Interpretationsspielräume, dass die Grenzen des Möglichen und Sinnvollen (noch) nicht als erreicht betrachtet werden können.

Von einem anderen Standpunkt heraus kann argumentiert werden, dass durchaus die Sichtweise besteht, dass Individuen in Großstädten das Potenzial, bzw. die Beschleunigung des Individualverkehrs in der Nutzung des Fahrrades sehen. Hier ließe sich deutlich die Theorie Hartmut Rosas erkennen, da er auch beschreibt, dass bei einer kollektiven Technisierung, zum Beispiel im Straßenverkehr durch Autos, die Durchschnittsgeschwindigkeit sinken kann3.

Mein Augenmerk möchte ich jedoch darauf lenken, dass selbst bei einer scheinbar etablierten Technologie, wie dem Auto, alternative Handlungsspielräume die Entwicklung von Technologien, wie dem Fahrrad, zulassen, welche aber auch einer beschleunigten Entwicklung unterliegen können. Es könnte untersucht werden, inwiefern sich zum Beispiel bei Fahrrädern das Gewicht oder die Durchschnittsgeschwindigkeit verändert hat. Aus welchen Gründen bestünde nun überhaupt die Wahl, anstatt des Autos auf das Fahrrad umzusatteln? Unstrittig dürften finanzielle Gründe eine große Rolle spielen, darüber hinaus auch Gründe die im Bereich des Umweltschutzes oder der körperlichen Fitness zu suchen wären. Dies würde zeigen, dass, wie Rosa es beschreibt „[...] die technische Beschleunigung […] deshalb gleichsam nur die materielle Basis und eine Ermöglichungsbedingung für die Vielfalt an sozialen Beschleunigungsprozessen dar[stellt]“, die Nutzung durch die Individuen zwar teilweise wie ein Zwang angesehen werden kann, aber durchaus Spielräume bestehen, die bestehenden technischen Möglichkeiten nicht zu nutzen um andere Technologien, die eine ähnliche Funktion besitzen (Individualverkehr, Personen- oder Lastenbeförderung) zu modifizieren, um ähnliche technische „Grenzen des Möglichen (und Sinnvollen)“ erreichen zu können.

Als Abschluss möchte ich (parallel zu Rosas Kapitelstrukturierung) auch ein Augenmerk auf die „technische Beschleunigung und die Revolutionierung des Raum-Zeit-Regimes“ eingehen, weil meiner Meinung nach auch hier die Wechselwirkung zwischen technischer Beschleunigung und sozialen Interpretationsmöglichkeit und -nutzung der bereitgestellten „materiellen Basis und eine[r] Ermöglichungsbedingung“4 nachzuvollziehen ist. Rosa beschreibt hier anhand des Beispiels der Personenbeförderung, wie verschiedene Technologien und Beförderungstechniken das Raumbewusstsein der Menschen verändert hat, durch „die Einebnung des Geländes“5, den Ausbau großer Autobahnnetze bis hin zu Flugrouten, die den Menschen, wie Rosa beschreibt „völlig vom topografischen Raum des Lebens und der Erdoberfläche“6 löst. Anhand dieser Bestimmung Rosas möchte ich auch hier die Parallelen zur „Fahrradbewegung“ beschreiben. Einerseits liegt wieder die Vermutung nahe, dass auch hier das Benutzen eines Fahrrades zuerst einmal eine Entschleunigung oder eine Entwicklung zurück zu einem veränderten (in Rosas Sicht wahrscheinlich eines näheren) Raumbewusstsein (durch die direktere Wahrnehmung der Temperatur, Bodenbeschaffen, Luftfeuchtigkeit, etc.) darstellt. Andererseits lässt auch diese Technologie Entwicklungsspielräume offen, um auch diese Entwicklungsprozesse der Technik Fahrradfahren zu beschleunigen. Genannt seien hier als Beispiel die Entwicklung verschiedener Textilien, Helme, die den Körper isolieren und so eine Analogie zu einer Fahrerkabine im Auto darstellen können. Auch hier werden die wahrnehmbaren Qualitäten des Raums reduziert. Auch die Infrastruktur kann ebenso für diese Technologie, wie in der Einführung des Beispiels anhand der Errichtung von Fahrradstreifen auf (stark) befahrenen Autostraßen, angepasst werden und trägt dadurch auch zu einer zumindest sichereren Fahrt auf dem Fahrrad bei, kann aber genauso auch die durchschnittliche Fahrzeit verkürzen und so auch zu einer sozialen Beschleunigung und zu einer Verkürzung der einzelnen Handlungsepisoden (hier: die reine Fahrt mit dem Fahrrad von einem Punkt zum Ziel als abgrenzbare Handlungsepisode) führen.

Anhand Rosas Theorie lässt sich untersuchen, inwiefern zum Beispiel Technologien dazu beigetragen haben, soziale Prozesse zu beschleunigen. Wobei eine Vergleichbarkeit verschiedener Techniken, wie im Beispiel gezeigt, wohl diskussionswürdig erscheinen, zeigen sie doch, dass erst gesellschaftliche Aushandlungsprozesse dazu führen, dass und wie eine Technik genutzt wird und diese nicht immer die am weitesten entwickelte sein muss. Ebenfalls diskussionswürdig allerdings halte ich den Begriff der Beschleunigung, da dieser als solches kaum widerlegbar scheint und möglicherweise nur dadurch erkennbar wird, indem mensch rückblickend auf die Technikgenese, vorherrschenden Ansichten und Meinungen (vielleicht auch Diskurse) zu einer bestimmten Technik eine Beschleunigung als solche wahrnehmen kann, da das Beschleunigen einer Technikentwicklung oder auch Techniknutzung u.a. zur Beschleunigung sozialer Prozesse auch die langsameren vorherigen Techniken und sozialen Prozesse aufzeigt. Inwiefern in diesem Fall das Fahrrad als Entschleunigungstechnik oder -prozess oder aber als Alternative zum Auto gesehen (bei bewusstem Verzicht) oder als komplett verschiedenartige Technologie (andere Fahrbahnen, Wege, Markierungen, Symbole im Straßenverkehr, soziale Tatsachen wie ökonomische Zwänge, verschiedene relevante soziale Gruppen, die Innovationen herbeiführen, kommerzialisieren oder institutionalisieren) betrachtet werden kann, ist meiner Meinung nach nur dann klar abgrenzbar, sobald der Begriff der Beschleunigung als solcher genauer definiert ist und nicht als solche verschiedene Handlungsepisoden zwar verkürzen kann, aber durch geschaffene Freiräume erst Ermöglichungsbedingungen entstehen, die wiederum als Beschleunigung betrachtet und analysiert werden können.


1S. 174
2S. 135
3vgl. S. 125
4S. 174
5S. 164
6ebenda


Diese Arbeit ist im Rahmen des Moduls “Makrosoziologie” im Fachbereich Techniksoziologie der Technischen Universität entstanden und bewertet worden.

Verfasst von: fargurd | 19. September 2011

Napster kündigen

2009 habe ich mich dazu entschlossen, den Dienst Napster zu benutzen um an Musik zu gelangen. Nachdem ich viele Monate überwiegend zufrieden war (DRM-Problematik sei hier nur ein Punkt, der die Zufriedenheit schmälert), habe ich mich entschlossen, meine Musik-Flatrate zu kündigen. Zwar gibt es sehr viele Musikstücke unbekannter Künster_innen und Bands, aber nachdem einige Monate die Leitungen glühten, ist seit geraumer Zeit Flaute, das Interesse am Angebot von Napster verstummt und genügend Quellen im Internet gefunden (nein, nicht Warez-Seiten, sondern viel eher Netlabels 1 2 3 4 uvm. doch dazu möglicherweise in einem weiteren Artikel mehr).

Nachdem ich jedoch im Internet gelesen habe, dass die Kündigung nur telefonisch möglich sei, in den AGB’s jedoch etwas anderes steht, habe ich blindlings eine Mail verfasst und wurde “positiv” überrascht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich zum nächst möglichen Termin meinen Napster-Account, sowie die Napsterflatrate. Wie ich den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entnehmen kann, ist die Kündigung formlos gültig.
„(4) Kündigungserklärung. Die Kündigung ist formfrei möglich und kann insbesondere telefonisch oder per Email erfolgen. Informationen zur Kündigung Ihres Abonnement-Dienstes erhalten Sie unter http://napsterde.custhelp.com bei einer Suche mit dem Schlagwort „Kündigung“.“
Username: xxxxxx
User-ID: xxxxxxx
E-Mailadresse:xxxxxx

Die Kündigung, sowie die Löschung meiner personenbezogenen Daten ist mir schriftlich mitzuteilen.
Mit freundlichen Grüßen.

Nachdem die Mail abgesendet wurde, erhielt ich folgende Nachricht:

Hallo Napster-User,
schade, dass du die Napster Music-Flatrate nicht mehr nutzen möchtest! Deinem Wunsch entsprechend haben wir deinen Napster Music-Flatrate-Account gekündigt.

Natürlich kannst du deine Music-Flatrate mit den Millionen Songs und allen exklusiven Napster Tools noch bis zum Ablaufdatum weiternutzen. Am Ablaufdatum werden wir dich rechtzeitig per E-Mail benachrichtigen.
Weiterhin viel Spaß wünscht dir
dein Napster-Team

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es schade ist, dass nicht darauf hingewiesen wird, dass explizit eine Kündigung per E-Mail erfolgen kann, obwohl in den AGB’s etwas anderes behauptet wird. Viel eher werden Nutzer_innen gedrängelt, die Hotline anzurufen und ihre Kündigung auf diesem Weg zu übermitteln. Es wäre schön, wenn dieser Weg auch transparent dargestellt werden würde, da in den verschiedenen Ecken des Internets sich schon einige Nutzer_innen dazu geäußert haben und lieber per E-Mail kündigen möchten, als sich einem Telefonat auszusetzen (um möglicherweise doch noch einmal überredet zu werden?).

Trotzdem bin ich überrascht, dass keine langen Weiterreichungen durch verschiedenste Mühlen der Bürokratie erfolgten, sondern ich einfach eine Kündigungsbestätigung erhielt und nun offiziell nicht mehr Kunde bei Napster bin.


Zum Abschluss noch ein Album einer Band, die ich über die besagten Netlabels kennen gelernt habe:

Authist & Dub One! – NattyNeo Digi-Dub

Verfasst von: fargurd | 19. September 2011

Fahrradkampfschrift

Mittlerweile schreiben große Zeitungen vom Problem Fahrradfahrer_innen. Meine Freunde Jakobb und Kai haben versucht, einen Artikel zu schreiben, wie es mit der Fahrradsituation in Berlin aussieht. Geplant ist auch ein Artikel, wie Fahrradfahrer_innen zum Problemfall gemacht werden.

Jakob Wilhelm, Kai Theuer:
Fahrradfahren in der Stadt – was könnte, wenn wir wollten? Fahrradfahren in Berlin ist wunderbar. Es gibt schöne Straßen, mit breiten Fahrradstreifen, es gibt Stellplätze und   trotzdem   nörgeln   immer   noch   Menschen?   Wieso   wollen   wir versuchen hier aufzuschreiben um die Möglichkeit zu bieten, eine Diskussion zu starten. Themen, die uns bewegen sind   u.a.   dringend   benötigte   Fahrradwege, Möglichkeiten   zur Mitnahme   in   den   öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrradwege vs. Gehwege, Informationsveranstaltungen und vieles mehr. Doch der Reihe nach: Wieso wollen  wir mehr 30-Zonnen  in der Innenstadt?  Ist das nicht eine Thematik für den/die Autobeauftragte_n oder andere Automobilgegner_innen? Möglicherweise, jedoch  wollen   wir  auf verschiedene Punkte hinweisen. Zum einen ist es natürlich wunderbar, mit einem schnellen Auto durch   die   Stadt   zu brausen, aber   die   Realität   sieht   anders   aus.  Auch   wenn   es   auf   manchen Streckenabschnitten möglich ist die 50 km/h Grenze zu überschreiten ist spätestens an der nächsten Ampel   Schluss.   Dadurch   werden   natürlich   andere Verkehrsteilnehmer   gefährdet   (sowohl FußgängerInnen,   FahrradfahrerInnen, Skater,   Wartende,   Wohnende,   etc.)   als   auch   die   Umwelt unnötig belastet, was in einer Großstadt sowieso schon schwierig ist. Auch die Lärmbelastung für alle ist wesentlich höher, als wenn kollektiv auf die Maximalgeschwindigkeit verzichtet werden würde und mensch sich mit 30 – 40 km/h kontinuierlich durch die Stadt bewegt. Grünphasen können so eventuell sogar optimaler genutzt, Sprit und Nerven gespart werden. Ist das utopisch? Bei weitem nicht, denn die Durchschnittsgeschwindigkeit der AutofahrerInnen beträgt in der Stadt schon heute ungefähr 30 km/h, wobei natürlich auch 200m – lange Sprintstrecken dazu einladen, den Motor allen anderen zu präsentieren. (todo: Statistiken zur Durchschnittsgeschwindigkeit) Doch auch die schon bestehenden Fahrradwege können leider nur eingeschränkt benutzt werden. Denn leider kommt es zu oft vor, dass Wurzeln oder parkende Autos das Befahren der Fahrradwege unmöglich machen. Außerdem ist es eine größere Gefährdung sowohl für FußgängerInnen, als auch für FahrradfahrerInnen, wenn der Bürgersteig geteilt werden muss. Ein eigener Fahrradstreifen, also eine gleichberechtigte Fahrbahn, neben den AutofahrerInnen würde helfen, diesen Gefahrenquelle Abhilfe  zu  schaffen,  denn  leider  sind  viele  Radwege  in  einem  sehr schlechten  Zustand, durch Unebenheiten, wie Schlaglöcher und Wurzeln unter der Oberfläche, unzureichende Räumung von nassem   Laub,   Schnee   und   Eis   und/oder Glasscherben   manchmal   kaum   oder   nicht   befahrbar.

Darüber hinaus wäre es sehr hilfreich (und um spätere Konflikte und Verletzungen zu vermeiden), wenn   schon   bei   der   Planung   zur   Errichtung   neuer   Straßen ein   Fahrradstreifen   mit   einbezogen werden würde. An Ampeln und Straßenübergängen könnte durch wenige Veränderungen in der Fahrbahnmarkierung   auch   der   von   allen   gefürchtete  tote   Winkel  verringert   werden,   indem   die Haltelinie für FahrradfahrerInnen vor der der Autos angelegt würde. So wären sowohl für PKWs, als auch für Busse und LKWs eine Einsicht der Fahrbahn leichter möglich und Unfälle könnten vermieden werden. Auch im Fernverkehr der öffentlichen Verkehrsmittel gibt es Defizite, die angesprochen werden sollten.   Diese   sind   zum Beispiel   die   nur   eingeschränkt   und   unzureichend   vorhandenen Mitnahmemöglichkeiten   von   Fahrrädern   in   der   Bahn,   im   ICE,   welcher   bis heute   die Fahrradmitnahme nicht erlaubt, sodass bei einer Fahrradmitnahme über mehrere hundert Kilometer Bummelzüge benutzt werden müssen und unnötig Platz in Fahrradabteilen verschwendet wird, die neben Sitzgelegenheiten für Passagiere nur wenige wirkliche Stellplätze für Fahrräder anbieten. Kreative Konzepte für Fahrradständer oder -anhänger im Nah- und Fernverkehr würden auch in Stoß- und Ferienzeiten die Mitnahme vieler begeisterter RadlerInnen und ihrer fahrbaren Untersätze ermöglichen und für alle Reisenden erleichtern.

Doch auch darüber hinaus könnte Berlin an das (inter-)nationale Fahrradfernverkehrsnetz deutlich besser angeschlossen werden um auch touristisch attraktiv zu bleiben und zum Beispiel Stadttouren auf   zwei   Rädern   zu   erleichtern   und   zu   ermöglichen.   Außerdem   könnten   bestehende   lokale Fahrradstraßen   angeschlossen   werden   um   zum   Beispiel   Anschlüsse   an Europaradwege,   den Fläming-Skate und ähnlichen Projekten zu schaffen, die zum Fahren einladen, die Umwelt schützen und Lärm, Nerven und Stress einsparen. Für weitere Informationen kann die Hilfe und Miteinbeziehung des ADFC, eine Vernetzung mit Fahrradinitiativen   (z.B.   der   Critical   Mass)   dazu   beitragen,   weiterhin auch   Interessen   von FahrradfahrerInnen zu berücksichtigen und Innenstädte für Fahrräder fit zu machen, anstatt neue und alte Autobahnbauprojekte, welche schon seit Jahrzehnten überholt sein können (siehe A100) aus den Schubladen zu holen und weitere gigantische Autofahrstrecken in die Stadt zu verlagern. Dazu gibt auch Initiativen, die für weitere Informationen kontaktiert werden sollten um über andere städtebauliche Projekte zu diskutieren. Informationsveranstaltungen,   Aufklärung über   Gefahren   und   mögliche   Verbesserungen   sind wahrscheinlich   auf   allen Seiten   gewünscht,   sowohl   bei   AutofahrerInnen,   RadfahrerInnen, FußgängerInnen, SkaterInnen, Haustieren, etc. Drogenkonsum im Straßenverkehr (am Lenker oder am Lenkrad), Sichtbarkeiten, tote Winkel und vieles mehr. Es wäre schön, wenn sich prominente Mitglieder der Gesellschaft outen  könnten und möglicherweise so eine breitere Diskussion in der Gesellschaft   entfacht   werden könnte,   die   die   täglichen   Bewegungen   in   der   Stadt   stress-   und gefahrenfrei gestalten. Besonders prekär stellt sich auch die Situation im Bundestag dar. Denn der zuständige   Fahrradbeauftrage   übernimmt   die   Aufgabe ehrenamtlich,   was   eine   umfangreiche Bearbeitung   der   Thematik   schier unmöglich   macht,   denn   die   Baustellen   wurden   oben   schon aufgezeigt.

Verfasst von: fargurd | 8. September 2011

Terroranschlag

In Berlin gäbe es womöglich einen Anschlag, doch Precrime0, die versiehrte Polizei, verschiedene, nicht bekannte sogenannte Geheimdienste, wie die Ausbildungscamps der Sicherheit heißen, konnten ein Szenario verhindern, welches wir uns nicht vorstellen können – weil es nicht passiert ist. Nun könnten wir uns in Demut beugen und den Sichersteller_innen der Sicherheit danken, doch dann passiert es.

Dramatische Szenen spielen sich auf den verschiedenen Onlineplattformen der deutschen Medien ab. Wahrscheinlich dutzende nutzen die Gelegenheit und publizieren eilig ihre Waffen – Artikel gegen Muslime, gegen Sicherheitsgegner (und sog. „Freiheitsliebhaber_innen“), für einen sichereren Sicherheitsstaat. Sie nehmen mit diesen Anschlägen auf die Gemüter der Menschen sofort Meinungen in Geiselhaft und drohen damit, sie zu verabsolutieren. Wie kann darauf reagiert werden, wer ist Imstande, der drohenden Gefahr Einhalt zu gebieten? Bisher bekennen sich die ÖR (Spendengelder in Millionenhöhe fließen jährlich durch dubiose Organisationen an diese Kanäle der öffentlichen Meinungsmache), Spiegel, Welt, Focus, Bild und andere gefährliche Vereinigungen des westlichen Journalismus zu den Anschlägen. Dabei scheuen sie nicht davor zurück, auch Namen und ursprüngliche Herkunft zu veröffentlichen. Die sogenannten Wahrheitskrieger glorifizieren ihre Männer, nennen sie ‘Einsatzgruppe „Regenschauer’“.

Doch es gibt Hinweise: “Hinweise auf konkrete Anschlagsziele liegen nicht vor.”1 Und auch Rechtschreibfehler bzw. die Nennung falscher Namen gehört scheinbar mittlerweile zur Ausbildung eines guten sog. Journalisten. So wurde der Name der Moschee falsch angegeben, gestürmt haben die Sicherheitskräfte aber wahrscheinlich die “richtige. Richtig wäre gewesen Ar-Rahman-Moschee2, daraus wurde vorschnell Al-Rahman-Moschee3. Klingt gleich islamistisch, so behaupten es unabhängige und wirklich freie Medienkritiker_innen

Sie haben wahrscheinlich jedoch nicht allein gehandelt. Unabhängige Expert_innen (welche namentlich nicht genannt werden brauchen, weil sie einfach Expert_innen sind) gehen davon aus, dass auch in den kommenden Tagen und Monaten mit einer erhöhten Schreib- und Veröffentlichungsfrequenz gerechnet werden muss, damit Themen dauerhaft präsent bleiben. Darüber hinaus fordern sie durch Mittelsmänner (Bosbach) auf, Vorratsdatenspeicherung sofort und ohne weitere Fragen einzusetzen – um alle endlich in Sicherheit zu bringen. Wie es um die Unsicherheit in den Städten und Gemeinden innerhalb der zivilisierten Welt ausschaut werden wir in den kommenden Tagen lesen können – am Kiosk und auch im sog. Internet.

[keine Satire]


0: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Precrime
1: http://www.tagesschau.de/inland/reaktionenfestnahmen100.html
2: http://zentralrat.de/7087.php
3: https://www.taz.de/Islam-in-Deutschland/!77770/

Verfasst von: fargurd | 13. August 2011

Teil I: (Soziale) Vernetzung sozialer Netzwerke

Diaspora und eine Vernetzung mit Facebook

Facebookkritik ist nun wirklich in aller Munde angekommen. Datenschutzbeauftrage verschiedenster Branchen melden sich zu Wort, Nutzer_innendaten werden verkauft, veröffentlicht, missbraucht oder einfach nur interessant für PersonalchefInnen, Stalker, Staat. Eine rechte harte Kritik, in der die Polemik, aber hoffentlich auch die Problematik deutlich mitschwingt.

Wie dringend sind also Alternativen? Gibt es sie vielleicht schon abseits der breiten Öffentlichkeit? In einem kleinen Artikel wird versucht, Diaspora* als (vielleicht vorläufiges) Modell einer einfacheren und sicheren Methode zur sozialen Vernetzung vorzustellen und eine “Zusammenarbeit” zwischen Facebook (vielleicht auch Google+) zu erreichen.

Doch zuerst bedarf es einer kleinen Betrachtung, wieso digitale Vernetzung von Menschen überhaupt wichtig erscheint. Explizit schreibe ich nicht, warum sie wichtig sei, weil ich das bei weitem nicht ausführlich beschreiben geschweige denn überblicken könnte. Doch die Nutzerzahlen großer sozialer Netzwerke auf internationaler Ebene (z.B. Facebook, twitter, myspace, Google+, flickr, …), als auch nationaler Ebene (dt. Studivz, Meinvz, Lokalisten, …) scheinen darauf hinzudeuten, dass Menschen sich auch weit über ihre täglich physisch erreichbaren Grenzen hinaus vernetzen möchten, vielleicht auch sollten um sich zusammen zu tun, zu organisieren oder durch die Werbung vermittelte und seichte soziale Zwänge auch sollen. Mittlerweile hat Facebook weltweit schon rund 750 Millionen Mitglieder. Davon werden nicht alle aktiv sein, aber dennoch beeindruckt diese Zahl. Im gleichen Artikel wird auch eine Zufriedenheitsstudie thematisiert, wieso Facebook mittlerweile einen Mitgliederschwund in einigen Ländern verzeichnen muss. Genannt werden u.a. Werbung, verwirrende Änderungen am Design. In den Printmedien (und Onlineausgaben), als auch in der Politik wird Facebook kontrovers, teilweise mit reißerischen Stammtischparolen (Debatte zum Verbot von sog. Facebookparties) debattiert – es scheint angekommen zu sein, sowohl auf den Bildschirmen, als auch als Diskussionsthema.

Aufgrund der Monopolstellung Facebooks, welche durch den nächsten Branchenriesen Google+ teilweise untergraben wird, obwohl die Vergleichbarkeit der beiden Onlinedienste schwer sein kann. Enorme Mitgliedgliederzahlen sagen wenig über die Qualität des Dienstes aus, jedoch geben sie Aufschluss darüber, dass es ein Phänomen zu sein scheint, welches sich doch zumindest breiter Bekanntheit erfreut. Und so werden auch die Forderungen immer lauter, nach Alternativen zu suchen, zu Google+ zu wechseln oder sogar Facebookentzüge zu untersuchen.

Diaspora

Nun werden Alternativen (welche im Internet geboren werden) nur selten oder nicht thematisiert. Als Alternativmodell möchte ich Diaspora ins Rennen schicken. Explizit möchte ich zwar keine Werbung machen, was natürlich durch die Namensnennung schon passiert ist. Aber nichts desto trotz ist das Nachdenken über neue Wege in der sozialen digitalen Vernetzung angebracht, denn die Kritikpunkte bei den verbreiteten Sozialen Netzwerken sind meiner Ansicht nach weiter oben noch nicht erschöpfend erklärt worden. Denn zu all den genannten Punkten kommt auch noch das brisante Thema Datenschutz, -verwendung von Dritten (Unternehmen, Staat, …) und darüber hinaus auch die „permanente“ Speicherung von sprachlicher Kommunikation, Bildern, Meinungen, welche auch noch nach Monaten oder Jahren nachvollzogen werden können (mehr dazu im Beitrag mit anderer Thematik).

Die MacherInnen von Diaspora* haben sich nichts weniger vorgenommen, als alle diese Kritikpunkte in irgendeiner Weise zu bearbeiten. Opensource, versteht sich schon fast von selbst. Doch darüber hinaus soll der/dem Benutzer_in auch die Möglichkeit gegeben werden, selbst zu entscheiden, mit wem die Daten geteilt werden und auf welchen Servern sie gelagert werden – oder eben nicht. Dabei helfen u.a. die Tatsachen, dass jede_r die Möglichkeit hat, selbst einen sog. Pod aufzusetzen und diesen an andere Diaspora-Pods anzuschließen – oder eben nicht.

„Diaspora is not a single site — it’s a collection of different sites, with different URLs, run by different people. But they all run the same software, and they all talk to each other. Each server is called a “pod.” As the service grows, lots of these pods will join the Diaspora network.“

Es geht also auch hier darum, viele Menschen miteinander zu vernetzen, ein großer Unterschied besteht jedoch darin, dass eigene „Server“ aufgesetzt werden können.

„Your home can be at joindiaspora.com, or the Diaspora pod your university runs, or the Diaspora pod your friend sets up on her server.“

„Your home“ klingt, als wäre die Nutzung von sozialen Netzwerken schon alternativlos geworden, eine Heimat braucht doch jeder, oder? Doch die Diskussionen um die digitale Präsenz gehen weiter, das Bedürfnis scheint noch immer hoch, zumindest ist das eine Schlussfolgerung, die auch die Begeisterung für neue Technologien der sozialen Onlinevernetzung zeigen können.

Um den ersten Part des Beitrages über Diaspora* abzuschließen, möchte ich noch ein paar Fragen stellen, die im folgenden Beitrag diskutiert werden können. Zum Beispiel: Wäre eine Verknüpfung der unterschiedlichen sozialen Netzwerke sinnvoll oder gar wünschenswert? Wäre die Nutzung von Facebook in anderen Netzwerken sinnvoll oder gar wünschenswert? Schon jetzt bestehen Möglichkeiten, mehrere Accounts zu kombinieren oder es existieren Plugins um zum Beispiel den Nachrichtenstream von Facebook auch in Google+ anzuzeigen. Auch Diaspora* bietet die Möglichkeit den eigenen Account mit twitter oder Facebook zu verknüpfen.

Quelle:

Max hat schon über den technischen Wandel geschrieben und ich surfe gerade noch ein bisschen bei Youtube umher und finde dieses Video von Hartmut Rosa, dass ich euch nicht vorenthalten möchte. Technik und dann, vielleicht beantwortet er einige Fragen.

Verfasst von: fargurd | 29. Juli 2011

-WIP-: DDR und soziales Gedächtnis

+++ Update +++ Da mein Computer zur Zeit in der Reparatur ist, kann ich meinen Text nicht weiterschreiben, da meine Mitschriften und Ausarbeitungen sich auf den Festplatten befinden… es geht aber schnell weiter, sobald alles erledigt ist (hoffe ich).

Im Anschluss findet ihr eine noch nicht abgeschlossene Seminararbeit (Essay) für das Modul “Wissenssoziologie” bei Prof. Hubert Knoblauch im WS 2010/2011 am Institut für Soziologie an der TU Berlin. Wer vielleicht noch Hinweise findet, kann sie gerne in die Kommentare schreiben, in den nächsten zwei Wochen möchte ich die Arbeit beendet haben. Bei weiteren Updates und / oder Veränderungen, Auslassungen, werden sie natürlich hier kenntlich gemacht. Vielleicht kommt ja im Anschluss gleich eine Idee für eine Hausarbeit dabei heraus.

(2011): Benötigen wir DDR-Museen bzw. Denkmäler?

Die Diskussion um erhaltenswerte Bauten bzw. Einrichtungen, die sich mit dem Leben in der DDR beschäftigen, lassen vermuten, dass es ein Spannungsverhältnis zwischen BefürworterInnen und GegnerInnen gibt. Zum einen ließe sich fragen, welche Funktion solche Einrichtungen noch erfüllen, da doch die DDR schon seit geraumer Zeit nur noch in den Geschichtsbüchern und Erinnerungen einiger MitbürgerInnen verschwunden ist – oder verbannt wurde? Ist es notwendig, auch heute noch die Möglichkeit bestehen zu lassen, dass Menschen sich zum Beispiel alte Dokumente oder Gesetzestexte, Kunst und Kultur, Fotos und Tonaufnahmen in einem Museum anschauen bzw. anhören können – sich also erinnern können? Meiner Meinung ist besonders hier auf mehrere Dinge Rücksicht zu nehmen, denn zum einen gibt es noch sehr viele lebende ZeitzeugInnen, die viele Jahre ihres Lebens in der DDR verbracht haben und neben Repressionen durch Gesetzgebung, Polizei, mangelnde Reisefreiheit, Zensur und Ideologisierung u.a. auch ihre Kinder- und Jugendzeit innerhalb der Gesellschaft verbracht haben, die individuell nicht immer nur negativ betrachtet wird. Darüber hinaus kann es unter Umständen auch möglich sein, dass frühere materielle, als auch immaterielle Entwicklungen (Technologien und Wissensbestände) in der Lage sein können, heute als nützlich angesehen zu werden. Neben dieser konservierenden Wirkung, können solche Institutionen (Lehre an Schulen, Museen, Theateraufführungen, etc.) auch dazu beitragen, die deutsche Einheit den Menschen näher zu bringen, da sowohl von der einen Seite betrachtet werden kann, mit welchen alltäglichen Gegebenheiten die Menschen z.B in der DDR zu leben hatten, als auch die Funktion, dass die Möglichkeit der Revision von Vorurteilen gegeben bleibt, die innerhalb wissensvermittelnder Institutionen seitens der BRD (z.B. Schule, Fernsehen, Rundfunk, etc.) der Bevölkerung gelehrt wurde, die zum Teil zutreffen können, die in Fällen jedoch auch stark von der Sicht der Bürger der ehemaligen DDR abweichen können, bzw. auch nachweislich (bewusst) falsch vermittelt wurden.

cc-by-sa, Bild von Rama

Da die Gräben innerhalb der Köpfe der Menschen wahrscheinlich (noch) nicht abgebaut sind und weiterhin Vorurteile auf beiden Seiten kursieren, wäre es fatal, wenn (weiterhin) Museen und Einrichtungen (zum Beispiel der Palast der Republik) weichen müssten. Wieso ich diese These aufstelle, möchte ich anhand des Textes von Aleida und Jan Assmann versuchen zu erklären. Die beiden Autoren beschreiben in ihrem Aufsatz zu – Das Gestern im Heute: Medien und soziales Gedächtnis- , welche Funktionen vom Gedächtnis übernommen werden können. Dabei unterscheiden sie zum einen Speicher- und Funktionsgedächtnis, wobei beiden Formen verschiedene Aufgaben zuteil werden, die auch im Bezug auf Museen von Bedeutung sind. Ich möchte die Eigenschaften des Speichergedächtnisses, wie Assmann und Assmann sie beschreiben, nennen, um diese Erklärungen anschließend auf das Problem der Museen bezogen auf die Thematik der DDR anzuwenden. Um über die Eigenschaften von Speicher- und Funktionsgedächtnis schreiben zu können, benötigen wir vorher einen Überblick über die grundsätzliche Funktion und Betrachtung der Autoren bezüglich des Gedächtnisses im Allgemeinen, denn die „Verankerung des Gestern im Heute erfüllt dabei ganz verschiedene Funktionen. Durch den Rückbezug auf eine verpflichtende Vergangenheit werden Wertordnung und Handlungsmuster festgelegt, werden Selbstdeutung formuliert und Gruppen-Identitäten abgegrenzt; Es werden Herrschaftsansprüche legitimiert.1 (Assmann/Assmann: 2002) Da die Vergangenheit nichts objektiv Gegebenes darstellt, sondern immer nur im Heute (re)konstruiert werden kann, bedarf es Möglichkeiten der kollektiven Erinnerung, um eben die genannten Funktionen des Gedächtnisses erfüllen zu können. Somit fallen dem Gedächtnis eines Kollektivs (Gruppe, Gemeinschaft, Familie, Gesellschaft, Kultur) wichtige Funktionen zu, da nur durch das Gedächtnis kommende Generationen schon fertige Wertordnungen, Handlungsmuster, etc. vorfinden, welche nicht immer wieder neu erlernt oder überliefert werden müssen. Darüber hinaus wird über das soziale Gedächtnis die Identität einer Gesellschaft erst konstruiert und gegenüber anderen abgrenzbar.

Grundlegend beschreiben sie, dass die „[...] Elemente des Speichergedächtnisses […] zwar zum Individuum [gehören], aber es […] weit davon entfernt [ist], über sie zu verfügen“ (S. 60), was bedeutet kann, dass zum Beispiel Wissen, dass im Alltag der Menschen in der DDR gebraucht wurde, im Alltag im 21. Jahrhundert nicht mehr gebraucht wird oder werden kann, weil das bewohnte (d.h. verfügbare Elemente des) Funktionsgedächtnis andere Informationen enthält, die für die Bewältigung zum Beispiel des Alltags benötigt werden. Diese gespeicherten Elemente können jedoch zu gegebener (hier: benötigter) Zeit jedoch wieder Teil des Funktionsgedächtnisses werden, wenn es eine Ermöglichungsbedingung (z.B. ein Museum, Bücher, Audio- und Videoaufnahmen) dafür gibt, die dieses Wissen, welches aktuell nicht im Funktionsgedächtnis enthalten ist, wieder Teil eben dieses bewohnten und verfügbaren Gedächtnisses zu machen. Wieso kann eine Kultur, ein Kollektiv oder eine Gemeinschaft solch ein vergangenes, ‘nicht’ mehr benötigtes Wissen überhaupt gebrauchen, wenn es scheinbar an Relevanz verloren hat?

Um diese Frage beantworten zu können, ist eine Betrachtung der Varianten des Funktionsgedächtnisses notwendig. Assmann und Assmann identifizieren dabei drei abgrenzbare Varianten, wie die Vergangenheit genutzt werden kann. Dies kann durch Legitimation, Delegitimation und Distinktion geschehen. Mit Legitimation beschreiben die beiden Autoren, wie z.B. Herrschaft auf Vergangenes zurückgreifen, um sich gegen andere Herrschaftsformen abgrenzbar zu machen und auf Dauer gestellt werden zu können und so schon einen Zukunftsbezug andeutet. Museen oder andere Erinnerungsstücke können solche Funktionen, sowohl des Speicher- als auch des Funktionsgedächtnisses erfüllen. Doch nacheinander:

Anhand des Beispiels des Berliner Nicolaihauses möchte ich die Eigenschaften der beiden Gedächtnisregionen (Speicher- und Funktionsgedächtnis) und die daraus resultierende Wichtigkeit des Erhalts und der Pflege näher herausstellen.

[wird fortgesetzt]


Literaturquellen:
Assmann A., Assmann J. (2002): Das Gestern im Heute. Medien und soziales Gedächtnis, in: Merten, Klaus / Schmidt, Siegfried J. / Weischenberger, Siegfried (Hrsg.). 1994. Die Wirklichkeit der Medien. Eine Einführung in Kommunikationswissenschaften. S. 41 – 82

Internetquellen:
Rudolph H. (2011): Stiftung Denkmalschutz übernimmt das Nicolaihaus, in Der Tagesspiegel – Online (25. Juli 2011 – 14:19 Uhr), letzter Zugriff: 31. Juli 2011
- http://www.tagesspiegel.de/kultur/stiftung-denkmalschutz-uebernimmt-das-nicolaihaus/4427200.html


Interessantes:
http://www.ddr-museum.de/
http://erinnerungskultur.com/2008/das-kulturelle-gedachtnis/
http://erinnerungskultur.com/2009/maurice-halbwachs/
http://erinnerungskultur.com/2008/das-kulturelle-funktions-und-das-kulturelle-speichergedachtnis/
http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/uploads/media/Gedaechtnis.pdf

Verfasst von: fargurd | 19. Juli 2011

Linkliste für Soziologie-Blogs

Da im Internet relativ schwierig eine Linkliste oder generell Blogs zum Thema Soziologie zu finden sind, kann mit dieser Liste eine kleine Übersicht gewonnen werden. Ich werde versuchen, die Liste aktuell zu halten und bei interessanten Neuerungen Aktualisierungen durchzuführen. Beachtet bitte, dass nicht alle Blogs einfach so gelesen werden sollten, besonders weil mensch ins sozialen Fragen ja gerne in verschiedenste (auch politische oder polemische) Richtungen driften kann. Solltet ihr also Blogs finden, die gegen die Rechte von Minderheiten, ethischen Gruppen verstoßen oder rassistisch, volksverhetzend, hassend oder sonstigen Scheiß schreiben, dann bedarf es nur eines kleinen Kommentars.

Sport frei!

Ganz interessant ist auch die Google-News Feedseite zum Thema Soziologie, hier kann mensch auch sehr gut verfolgen, welche Themen der Soziologie in den großen Online- (also auch zum Teil Offline-)medien gerade aktuell und relevant sind. Außerdem finden sich hier auch häufig spannende Artikel zu bestimmten SoziologInnen, wenn mensch in der Google-News-Suche einfach den Begriff eintippt.

Wenn ihr, liebe LeserInnen, neue und spannende Blogs, oder sogar schon fertige Linklisten, findet, können wir gemeinsam (Gesellschaft, jaja) diese hier weiter ausbauen. Natürlich muss nicht explizit „Soziologie“ im Blogname vorkommen, aber vielleicht findet ihr interessante Seiten, die in diese Richtung schreiben und publizieren.

Leider gibt es auch im Bereich von allgemeinen Soziologieforen wenige Vertreter. Zwei größere habe ich hier gefunden:

Verfasst von: neogenic | 7. November 2010

Der Blick in die Zukunft. Teil 1 – Einführung & Grundlagen.

Wer sind wir? Wer werden wir sein? Was wird aus uns? Wie sieht unsere Welt mal aus?


Eine technische und soziologische Betrachtung dieser Fragen.

Dies ist Teil 1 einer längeren Reihe von Artikeln, die sich mit den verschiedensten Gebieten zum Thema auseinander setzen werden.

Nach langer kreativer Pause und, ehrlich gesagt, fehlender Motivation zu bloggen (ich kann mir soetwas schlecht erzwingen), möchte ich auch wieder einige Gedanken zum Blog beitragen und dadurch auch ein wenig Kais Themen auflockern.

Diese Reihe widme ich einem mir sehr wichtigen Thema, welches viele interessante Fragen aufwirft und mit dem sich meiner Meinung nach mehr Soziologen beschäftigen sollten – denn uns werden in den nächsten Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen in allen Lebensbereichen bevorstehen. Wie wir uns das vorstellen können und was mich zu der Annahme bringt, möchte ich euch in diesem Beitrag erklären.

Das Thema ist, in dem Rahmen den ich mir gesetzt habe, derart komplex, dass es mir schwer fällt einen Anfang zu finden. Eine vollständiges Erfassen der zu betrachtenden Gebiete und vor allem der Grundlagen dafür ist nur näherungsweise möglich. Wir werden uns mit Neurologie, biologischer und technischer Kybernetik (Wissenschaft der Steuerung), Evolution (als allgemeinen Begriff; nicht die Entstehung der Arten), Physik, speziellen Teilgebieten der Informatik und einigen anderen Grundlagen beschäftigen. Dies mag auf den ersten Blick eher befremdlich und trocken wirken, doch keine Angst: Im Themenkontext erschließen sich die meisten Dinge von selbst – und vor allem anwendungsbezogen.

Science oder Fiction?

Jedem sagt der Begriff Science-Fiction etwas. Einigen ist auch bekannt, dass viele Dinge, die vor 20 Jahren noch „Fiction“ waren – heute knallharte „Science“ (Wissenschaft) ist, ohne die ein Leben heutzutage nicht mehr vorstellbar wäre. Die wenigsten haben jedoch eine realistische Vorstellung davon, was uns in diesem Jahrhundert an neuen Dingen erwarten wird, die heute noch reine Fiktion sind. Oder anders formuliert: die wenigsten haben sich damit beschäftigt.
Die vergangenen Jahrzehnte haben immer wieder Persönlichkeiten hervorgebracht, die sich mit diesen Fragen auseinander gesetzt haben. Doch, und nun wird es spannend: die Zeit und die Geschwindikeit mit der unsere Entwicklung voran geht, erfordert es das Thema in weitere Gesellschaftsbereiche zu tragen. Klar könnten wir es auch ohne das Bewusstsein, abschätzen zu können, wie die Welt in 20 Jahren aussieht. Doch wir würden ganz einfach schon früh viele Chancen verpassen. Chancen für unsere Entwicklung als Gesellschaft und als Mensch – doch auch die Möglichkeit zukünftige Fehler zu vermeiden. Welche Chancen wir haben werden, wird sich für den ein oder anderen hoffentlich persönlich nach lesen des Textes erschlossen haben.

Volle Kraft vorraus!

Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist eigentlich das zentrale Thema bzw. der perfekte Einstieg. Schaut euch folgende Grafik an:

Tech. Entwicklungsstand über Zeit
(Klicken zum vergrößern)

Dieser Kurvenverlauf (der weder akkurat noch tiefgreifend aussagekräftig ist) zeigt uns eigentlich nur eins. Der Prozess unserer Entwicklung verläuft nicht linear, sondern exponentiell. Doch welche Bedeutung hat das für uns?
Ganz einfach: Da die Entwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht immer um einen bestimmten Betrag steigt, sondern sich verdoppelt, gibt es einen Punkt an dem der y-Wert des Graphen scheinbar explodiert und in kürzester Zeit mehr von statten geht, als im gesamten Existenzzeitraum davor. Richtig interessant wird es, wenn wir betrachten an welchem Punkt wir uns auf dem Graphen befinden.

Es liegt somit auf der Hand, dass wir uns gerade am Beginn der grundlegendsten Veränderung unseres Daseins als Spezies befinden und das Glück (oder das Pech?) haben „live“ dabei zu sein und Teil davon zu werden. So unglaublich (im wörtlichen Sinne) das klingen mag: Exakt dieses exponentielle Wachstum lässt sich überall finden.

Die bekannteste Vorhersage, die ein exponentielles Wachstum vorsieht ist warscheinlich das sogenannte „Mooresche Gesetz“ (Moore’s Law). Es besagt, dass sich die Transistorenzahl von Hauptprozessoren aller 18-24 Monate verdoppelt. Mittlerweile wird die Rechenleistung in FLOPS (Floating Point Operations Per Second) anstatt der Transistorenzahl angegeben, da dieser Wert tatsächliche Relevanz hat. Doch wie sieht die Realität aus. Wird dieses „Gesetz“ überhaupt erfüllt?

Ja. Und wie! Real verdoppelt sich die Leistung neuer Computerchips im Mittel etwa alle 20 Monate. Hier eine Übersicht der letzten 40 Jahre. Man beachte die Einteilung der y-Achse (senkrecht)!

Doch das ist noch lange nicht alles. Die Entwicklung der Bevölkerungszahl auf der Erde verläuft ähnlich (auch, wenn es sich nicht direkt vergleichen lässt, da diesem Wachstum natürliche Grenzen gesetzt sind, solange wir auf der Erde bleiben). Auch interessant ist die Entwicklung der Anzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen:

Frei nach dem Diagramm aus „Das Universum in der Nussschale“
von Stephen Hawking, S. 166, dtv

Das ganze entsteht nicht zufällig. All dem liegen im Endeffekt Naturgesetze zugrunde. Nicht umsonst lassen sich viele Größenveränderungen/-differenzen logarithmisch oder exponential beschreiben. Wie banal und allgegenwertig dieser Fakt eigentlich ist verdeutlicht das Beispiel des Wachstums einer Bakterienkultur. Durch die Teilung jedes einzelnen neu entstehenden Bakteriums wird irgendwann eine Menge erreicht, die wir aus unseren alten Joghurtbechern kennen. Das ist auch der Grund, dass Schimmelpilze nicht nach und nach wachsen, sondern plötzlich über nacht unser gutes Toastbrot überfallen haben (Und die ganze Zeit davor war es wohlbehütet und essbar im Schrank). Weitere Beispiele für diese Arten der Größenveränderung sind zum Beispiel die Helligkeitsveränderung von Cepheiden (eine Gruppe der veränderlichen Sterne mit sehr regelmäßiger Pulsation), die Spiralen von Schnecken oder die Anordnung der Kerne in Sonnenblumen – diese lassen sich exakt logarithmisch beschreiben. Ihr müsst nicht verstehen was ein Logarithmus ist. Mir geht es darum dafür sensibilisiert zu werden, das die Dinge die dieser Betrachtung hier zu Grunde liegen natürlicher nicht sein könnten. Genauso ist der Entwicklungsprozess mitsamt unserer Technisierung nichts anderes als ein ganz natürlicher Vorgang.

Die Tatsache, dass wir Technik als etwas fremdes, unnatürliches beschreiben, liegt einfach daran, dass wir die einzige bekannte Spezies sind, die sich die natürlichen Grundlagen, die uns unser Universum bereit stellt, zu nutze macht. Worauf ich hinaus will, lässt sich vielleicht mit einem anderen Beispiel verdeutlichen: Setzen wir „Leben“ an sich in Relation zu einem Prozentsatz der sich an  100% des gesamten Universums annähert, die kein Leben beinhalten… so erscheint unsere Existenz – und alles was wir als erstes mit dem Begriff  „natürlich“ verbinden – alles andere als natürlich. Unser kleiner blauer Punkt, der in den Weiten des Alls schwimmt, ist einer der wenigen Flecken des Universums, an dem sich etwas wie Leben herausgebildet hat.

Nächster Teil: „Technologischer Fortschritt als logische Konsequenz“

Verfasst von: fargurd | 7. November 2010

Ecosia

InternetnutzerInnen sind meiner Ansicht nach ständig auf der Suche nach Veränderungen. Das können soziale, ökologische, politische, kulturelle, sowie alle anderen denkbaren Veränderungen sein.

Nun zähle ich mich natürlich auch zu diesen Menschen. Und um ein bisschen Veränderung voran zu treiben, möchte ich kurz vorstellen, wie man Ecosia effektiv(er) nutzen kann.

Erst einmal: Was ist Ecosia?

Was ist Ecosia, wie funktioniert es?

 

Von Firefox ist man das kleine Suchfeld neben der Adressleiste ja schon gewohnt. Hier können die NutzerInnen wählen, mit welcher Suchmaschine sie Dinge suchen wollen. Soweit, so einfach. Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der Browser wahrscheinlich die Google-Suche nutzen werden. Auf der Seite von Ecosia lässt sich auch ein sog. Suchplugin herunterladen, welches dann im Browser verwendet werden kann.

Das reicht mir nicht, also habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, die Suche im Browser noch effektiver zu gestalten. Ich habe dabei auf eine Technologie zurück gegriffen, die ich vom Browser Opera kenne – die Suche in der Adressleiste.

Gibt man bei Opera beispielsweise “g Umwelt” ein, erscheint die Google-Suche. Das kleine “g” am Anfang gibt dem Browser den Befehl, diese Seite mit dem Suchbegriff aufzurufen. Nachdem ich dieses Feature für Google auch im Firefox integriert habe, möchte ich euch jetzt zeigen, wie das auch für Ecosia funktioniert.

1. Ihr legt euch ein Lesezeichen für Ecosia an. Speichert es irgendwo im Browser, vielleicht in einem separaten Ordner. Wo ihr wollt.

2. Klickt nun rechts auf das Lesezeichen und editiert die Eigenschaften, wie auf dem Bild:

screenshot.44

 

3. Speichern und genießen. Ihr gebt im Browser vor eurer Suchanfrage einfach ein kleines “e” (ohne die Anführungsstriche) ein und anschließend eure Suche – fertig. Ihr landet nun automatisch bei Ecosia.

screenshot.45

Für Google sieht das nicht viel anders aus, wobei Google nicht 80% ihrer Einnahmen für Umweltschutzprogramme spendet.

Quelle meiner Inspiration für dieses kleine Tutorial war http://www.aborange.de/div/artikel/suche-firefox-adressleiste.php

Hier wird beschrieben, wie diese Suche auch für andere Seiten ermöglicht wird. Leider nicht für Ecosia.

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